Dinge, die mich bewegen und die ich
gemeinsam mit Ihnen Bewegen möchte. 

Zusammen machen wir Monschau
fit für die Zukunft!

 

Wohn- und Lebensraum für sämtliche Lebensmodelle ist eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gemeinschaft. Die klassische Siedlung kann durch die Ergänzung um barrierefreie Wohnungen für unsere älteren und jungen Mitmenschen zu einem Ort werden, in dem sich jede Generation zu Hause fühlt. Mehrgeschossiges, aber eifeltypisches Bauen, Hinterlandbebauung, Wohnraum auf Gewerbe und stilles Gewerbe in Wohngebieten sowie die Wiederbelebung von Leerständen können den Druck auf den Wohnungsmarkt zusätzlich verringern und Menschen in der Region halten, die ansonsten abwandern würden. Intensiv arbeiten wir zudem am Städtebauförderprogramm, mit dem wir die Monschauer Altstadt als lebenswerten Ort erhalten werden.

Monschau hat großes wirtschaftliches Potenzial. Neben dem Tourismus existieren hier zahlreiche kleinere und mittelständische Unternehmen, Landwirtschaft und Handwerksbetriebe, die hochwertige und innovative Produkte und Dienstleistungen bereithalten. Mein Ziel ist es, bestehende Betriebe zu stärken und die Ansiedlung und Gründung neuer Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen zu fördern. Dazu besuche ich regelmäßig unsere Betriebe, unterstütze sie bei ihren Herausforderungen und Wettbewerben, organisiere Netzwerktreffen, stelle Kontakte zu Bund und Land her und stehe im Austausch mit Kammern und Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Außerdem arbeite ich intensiv daran, neue Gewerbeflächen zu generieren und Brachflächen und Leerstände wiederzubeleben. Diese zukunftsfähige Entwicklung unserer Wirtschaft ist die Grundlage zur Sicherung und Schaffung attraktiver Arbeitsplätze.

Ein gutes Mobilitätsangebot ist ein wesentlicher Bestandteil eines lebenswerten Wohnorts. Mein Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern eine verlässliche und umweltfreundliche Fortbewegung zu ermöglichen. Ich setze mich daher für einen bedarfsgerechten Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ein. Dazu zählen: Regelmäßige und abgestimmte Verbindungen nach Aachen, Düren und in unsere Nachbarkommunen, die Erweiterung des NetLiner-Angebots, insbesondere an Wochenenden, morgens und in den Abendstunden und eine benutzerfreundliche Gestaltung des gesamten ÖPNV-Angebots, auch mit Blick auf Barrierefreiheit. Ein funktionierendes Parkleitsystem soll den Individualverkehr effizienter und stressfreier gestalten – sowohl für Gäste als auch für Einheimische.

Ich möchte gut ausgebaute und durchgängige Rad- und Gehwege schaffen. Ziel ist ein Wegenetz, das sicheren Alltagsradverkehr ebenso ermöglicht wie touristische Nutzung. Dazu gehören der Ausbau der Radinfrastruktur durch zusätzliche Abstellmöglichkeiten und Ladepunkte für E-Bikes und Verbesserungen an bestehenden Wegenetzen, insbesondere an Gefahrenstellen und Engpässen. Mein Ziel ist zudem, ein Carsharing-Angebot zu schaffen und die Mobilstationen auszubauen. So ermöglichen wir flexible, moderne Mobilitätslösungen vor Ort. Zahlreiche Baustellen haben sich in den letzten Jahren aufgetan: Sie zeigen, dass wir intensiv an der Entwicklung und dem Erhalt unserer Mobilitätsinfrastruktur arbeiten.

Kultur, Freizeitaktivitäten und Tourismus sind nicht nur kennzeichnend für unsere Region, sondern auch ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor. Wir alle profitieren dabei nicht nur von den Tourismuseinnahmen, sondern auch von Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen, die unser Leben bereichern. Zahlreiche, ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen bestehen bereits, neu hinzugekommen sind die mon-textil-schau und das Fest der Vielfalt. Neben einem Regionalmarkt und kleineren Konzerten auf der Burg, gibt es noch einige weitere Ideen, die ich gern in den nächsten fünf Jahren umsetzen würde. Und gemeinsam mit den Nachbarkommunen sind wir im Rahmen der neu gegründeten Rureifel Tourismus GmbH dabei, Konzepte für einen nachhaltigen Tourismus, zur attraktiven Freizeitgestaltung und neue kulturelle Angebote auszuarbeiten und umsetzen.

Apropos Nachbarkommunen: Gemeinsam sind wir alle stärker! Nur wenn wir Synergien nutzen und Ressourcen effizienter einsetzen, können wir gemeinsam Lösungen für regionale Herausforderungen entwickeln, die unsere Gemeinden allein nicht bewältigen könnten. Ich arbeite eng mit den umliegenden Kommunen auf deutscher und belgischer Seite zusammen. Regelmäßig tauschen wir uns aus, organisieren gemeinsam Veranstaltungen und gegenseitige Besuche und sind dabei, die Region Stück für Stück enger miteinander zu vernetzen.

Bildung ist eine Investition in die Zukunft, eröffnet neue Wege und hört nie auf. Wir haben in den letzten Jahren die Kitas und Teile von Schulen auf den neuesten Stand gebracht, die Digitalisierung an unseren Schulen und die Volkshochschule in ihrer Entwicklung unterstützt und bieten mit dem Ausbildungstag regionalen Unternehmen und potenziellen Auszubildenden eine Plattform des Austauschs. Diese Angebote möchte ich durch Veranstaltungen und Messen ausbauen, die Schulstandorte attraktiver gestalten und die enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Hochschulen ausbauen.

Klima, Markt und Konsumverhalten verändern sich in den letzten Jahren massiv – und das oftmals zum Nachteil landwirtschaftlicher Betriebe. Gerade sie versorgen uns aber mit notwendigen Lebensmitteln und übernehmen einen großen Teil der Landschaftspflege. Eine zukunftsfähige Land- bzw. Forstwirtschaft ist deshalb nicht nur für die häufig familiengeführten Betriebe wichtig, sondern geht uns alle etwas an. Um diesen Wandel zu unterstützen, werden wir gemeinsam Konzepte zur Nachfolgeregelung oder zur Nutzung der Betriebe entwickeln, um sicherzustellen, das landwirtschaftliche Betriebe erfolgreich in die nächste Generation übergeben werden können. Gemeinsam werden wir den Wandel hin zu einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft begleiten und stärken.

Vor Ort produzierte, regionale und saisonale Produkte sollen für alle noch leichter zugänglich und das Angebot erweitert werden. Zur regionalen Nahversorgung gehört neben den Einkaufsmöglichkeiten aber auch die gesicherte Versorgung durch Ärzte, therapeutische Einrichtungen und Pflegedienste. Um die Versorgung gerade unserer älteren Mitmenschen sicherzustellen, habe ich zwei Workshops zum intergenerationellen Zusammenleben initiiert. Daraus hervorgegangen ist u.a. das Projekt „M.U.T – Monschauer Unterstützungs-Team“. Mein Ziel ist es, die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen zu sichern, bestehende Angebote auszubauen und die notwendige Infrastruktur zu fördern.

Service und seine Optimierung stehen bei uns in der Verwaltung an oberster Stelle. Vor diesem Hintergrund haben wir bereits einige Abläufe in der Verwaltung digitalisiert und eine neue Webseite aufgesetzt. Zur Einsparung von Kosten und höherer Effizienz führen wir gemeinsam mit unseren Nachbarkommunen ein Datenmanagementsystem ein und arbeiten weiter daran, dass die Abläufe für Amtsgänge bei uns in Monschau einfacher werden. Außerdem nimmt das Projekt des Breitbandausbaus, den wir mit über 27 Millionen Euro gefördert bekommen, weiter Fahrt auf.

Intensiv arbeiten wir derzeit daran, geeignete städtische Gebäude mit Photovoltaikanlagen auszustatten, um Energie und Kosten einzusparen. Nachdem die Erweiterung des Windparks in Höfen lange Zeit brachlag, habe ich die Gespräche mit den zuständigen Behörden und Unternehmen wieder aufgenommen und wir arbeiten nun gemeinsam an ihrem Ausbau. Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern generieren auch Einnahmen für die Stadtkasse, die schließlich unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger entlasten und Potenzial für weitere Entwicklung bieten werden.

Ehrenamtlicher Einsatz ist ein zentrales Element des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Über 120 Vereine in unserem Stadtgebiet und damit tausende Ehrenamtler sorgen dafür, dass unsere Heimat lebenswert ist und unsere Gemeinschaft außerordentlich gut funktioniert. Ob durch das Fest der Vielfalt, den Heimatpreis, den Tag des Ehrenamtes, durch Besuche der Feierlichkeiten, das Vermitteln von Förderprogrammen oder Wettbewerben und die Sanierung bzw. Ausbau der Infrastruktur, die Unterstützung des Ehrenamtes ist und bleibt mir ein großes Anliegen, für das ich mich täglich einsetze.